Jugendprojekt Host22

Collage <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;David&nbsp;J&auml;ger/Christa&nbsp;Klaus)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kirchestaefa.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>1063</div><div class='bid' style='display:none;'>9187</div><div class='usr' style='display:none;'>685</div>
Ein Zwischenbericht zum Jugendprojekt im Rahmen von Host22.
David Jäger, Christa Klaus
«O Herr, mögest du allen Lebewesen dieser Erde deine Liebe und deine Wärme zukommen lassen.»

So beginnt ein Gebet, das Jugendliche unserer Kirchgemeinden erarbeitet haben.




Der zweite Vers zeigt an, dass die Gegenwart auch an jungen Menschen nicht spurlos vorbei geht:

«Bitte lass Corona verschwinden,
damit wir wieder wie früher zusammenleben können.»


Im Rahmen der Fusionsverhandlungen HoSt22 lancierten die beiden Kirchgemeinden Stäfa und Hombrechtikon ein Projekt im Bereich der Jugendarbeit, das Möglichkeiten und Wege einer sowohl «lokal» bezogenen als auch «gemeindeverbindenden» Jugendarbeit erarbeitet und ausprobiert. Die Sozialdiakonin Christa Klaus aus Stäfa und der Pfarrer David Jäger aus Hombrechtikon sind im Herbst 2020 mit einer Gruppe von rund 10 Jugendlichen in dieses Abenteuer gestartet.

Oft traut man es jungen Menschen nicht zu, aber auch sie haben spirituelle Bedürfnisse, denen sie durchaus Ausdruck verleihen können, der einem Psalmbeter in nichts nachsteht:

«Herrgott. Kei Ahnig. Ich wott mini Liebi zrugg.»

Aber auch ihren ausgeprägten Sinn für die Gemeinschaft und das aufkeimende Bewusstsein für eine Welt, die nach Regeln funktioniert, die ihren Gerechtigkeitssinn herausfordert:

«Bitte mach, dass Familie und Fründe immer gnueg Liebi bechömid. Mach, dass jede und jedi en Chance bechonnt.
Beschänk die, wo Guets möchid met Guetem. Jede söll das öbercho, was er sich erträumt.»


Neben vielen gemeinsamen Abenden im Jugendraum in Hombrechtikon, bei denen immer auch andere Kinder und Jugendliche mit dabei waren, besuchten die Gruppe auch Anlässe in Stäfa.

Da ein Grossteil der Sozialräume der jungen Menschen heute digitaler Art sind, bedeutete die Einschränkungen wegen Corona keinen Beziehungsabbruch. Verbunden über digitale Plattformen, haben sie gemeinsam Gottesdienste besucht, Gespräche und Interviews geführt, individuelle Erlebnisse via Posts geteilt und sind so auch auf diese Art miteinander im Glauben unterwegs.

Junge Menschen sagen manches anders und bringen uns zum Schmunzeln:
«Mach, dass es den McDonalds immer gibt.»

Wenn wir die Generationen von Morgen mit ins Boot holen, so können wir als Kirche vertrauensvoll neue Wege beschreiten, die sich weder vom Graben zwischen den Generationen abschrecken lässt, noch an unseren Gemeindegrenzen Halt macht!

«Segne die Personen, die uns nahestehen. Lasse alles Schöne in seiner Schönheit erblühen. Darum segne unsere Gemeinschaft am heutigen Tage.
Jesus ist bei uns.
Fühl ich.
Amen.»