reformiert.lokal 02.01 - HoSt 22 | Worum es uns geht

reformiert. (Foto: Kirche Schweiz): Logo der Zeitung reformiert.
Bitte beachten Sie, dass in der aktuellen Version des reformiert.lokal 02.01 die Angaben auf dem Stand bei Redaktionsschluss per 18. Januar 2021 beruhen. Bitte vergewissern Sie sich auf unserer Website, ob die Gottesdienste und Veranstaltungen durchgeführt werden können. Besten Dank für Ihr Verständnis.

Die neuste Ausgabe der Gemeindeseite reformiert.lokal der Kirchgemeinden Hombrechtikon und Stäfa finden Sie in Ihrem Briefkasten.
Sie können die aktuelle Ausgabe » hier als Online-Version lesen.

Leitartikel - HoSt 22 | Worum es uns geht

In den nächsten Tagen erhalten Sie die Unterlagen für die Urnenabstimmung für den 7. März 2021. Es geht um den Zusammenschluss unserer Kirchgemeinden Stäfa und Hombrechtikon.

Die Kirche weist einen kontinuierlichen Mitgliederschwund auf, obwohl die Bevölkerungszahlen in den Gemeinden steigen. Es öffnet sich eine Schere: Die Bevölkerungszahl steigt und die Anzahl der Reformierten sinkt. In beiden Gemeinden ist die Bevölkerungszahl seit 2005 um rund 16% gestiegen. Die Anzahl der Reformierten ist in beiden Gemeinden um rund 14% zurückgegangen. Berücksichtigen wir diese entgegengesetzten Entwicklungen, so resultiert eine Lücke von rund 30%.

Diese Veränderungen konfrontieren alle Kirchgemeinden früher oder später mit Sparübungen. Die sinkenden personellen und finanziellen Ressourcen bedrohen das kirchliche Leben in seiner Vielfalt. Nicht zuletzt sind auch die Pfarrstellen durch die abnehmenden Ressourcen und die kleiner werdende Zahl von Gemeindemitgliedern tangiert. Diese absehbare Entwicklung ist noch nicht überall spürbar. Aber unsere Kinder und Enkelkinder werden betroffen sein. Es geht auch um ihre Kirche.

Für uns ist jetzt der richtige Zeitpunkt, zu handeln. Jetzt können wir die Kirche von morgen mitgestalten und Weichen für eine gute Zukunft stellen. Wir wollen Kirche für alle sein – für die heutigen und die kommenden Generationen. Wir warten nicht ab, bis es zu spät ist. Wir führen nicht, der Not gehorchend, punktuelle Sparübungen durch. Wir versprechen uns mehr von einem Zusammenschluss zweier lebendiger Gemeinden. Im Kanton Zürich haben sich bis heute 80 von 180 Kirchgemeinden für denselben Weg entschieden.

Der Zusammenschluss ist ein erster Schritt auf eine zukunftsfähige Kirche hin. Er liegt auf der Ebene der Organisation. Die Reorganisation ermöglicht es, Kräfte zu bündeln. Die «Energiebilanz» verbessert sich dadurch. Die freiwerdende «Bündelungsenergie» dient dazu, Neues zu wagen und Bewährtes zu bewahren. So sind wir besser aufgestellt für das, was auf uns zukommt.

Mit dem geplanten Zusammenschluss von Hombrechtikon und Stäfa per 1. Januar 2022 bereiten wir die Grundlagen für die Kirchgemeinde von morgen: Sie ist autonom, hat solide Ressourcen und die Kraft, Neues zu entwickeln. Unser Mandat, ein abstimmungsreifes Szenario HoSt22 vorzulegen, ist nun erfüllt. Wir sind überzeugt vom Projekt HoSt22. Im «reformiert.lokal» kommen auch kritische und ablehnende Standpunkte zu Wort. Der Entscheid liegt jetzt bei Ihnen. Die Weisung bietet Ihnen die nötigen Grundlagen.

Sie ist zugänglich unter www.ref-host.ch/weisung-urnenabstimmung

Ihre Kirchenpflegepräsidenten: Andreas Dürr und Dr. Arnold Egli

Andreas Dürr
Oetwilerstrasse 35
8634 Hombrechtikon


Dr.
Arnold Egli
Laubstenstrasse 13
8712 Stäfa

044 926 70 01 (Fax 044 796 25 22)


Frühere Ausgaben:
Ab Februar 2020 wurde der Name der Gemeindeseiten von reformiert.stäfa auf reformiert.lokal geändert.


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